Kirche vor Ort

So schön ist Gottes Schöpfung

Redaktion am 20.02.2026

Info Icon Foto: Roswitha Dorfner
Zur Einstimmung in die Fastenzeit fand am 18. Februar 2026 in der Pfarrkirche St. Josef/Altötting Süd in neunter Auflage der „Aschermittwoch der Künstler“ statt. Der ehemalige Altöttinger Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl zelebrierte unter Assistenz von Diakon Gerold Hochdorfer die Messe.

Zur Einstimmung in die Fastenzeit fand am 18. Februar in der Pfarrkirche St. Josef/Altötting Süd in neunter Auflage der „Aschermittwoch der Künstler“ statt.

Orga­ni­sa­ti­ons­lei­ter Anselm Ebner zeig­te sich begeis­tert über die Krea­ti­vi­tät und Phan­ta­sie der teil­neh­men­den Künst­ler, unter denen auch vie­le Kin­der waren. Zu sehen waren Gemäl­de in far­ben­fro­her Acryl-Tech­nik oder sanf­ten Aqua­rell-Tönen, Wachs­ma­le­rei und Schwarz-Weiß-Druck. Ebners Gesangs­en­sem­ble gestal­te­te den Got­tes­dienst mit geist­li­cher Musik. Es wur­den die Mis­sa ter­tia“ von Hans Leo Hass­ler sowie die Motet­ten Ubi cari­tas et amor“ und Nor­t­hern lights“ von Ola Gjei­lo in her­vor­ra­gen­der Wei­se dar­ge­bo­ten. Den Aus­stel­lungs­rund­gang im Anschluss beglei­te­te Vero­ni­ka Vor­buch­ner gekonnt mit ihrem Harfenspiel.

Der ehe­ma­li­ge Alt­öt­tin­ger Stadt­pfar­rer und Wall­fahrts­rek­tor Prä­lat Gün­ther Man­dl zele­brier­te unter Assis­tenz von Dia­kon Gerold Hoch­dor­fer die Mes­se. In sei­ner Pre­digt ver­wie­se er auf das Wun­der der Schöp­fung und frag­te: Wie schön muss Gott sel­ber sein?“ Vor allem lob­te Prä­lat Man­dl die Künst­ler und ihre Wer­ke – etwa Andre­as Bia­l­as und sei­ne Kreu­zi­gungs­sze­nen oder Anna Brei­den­bachs Himm­li­sches Jeru­sa­lem“ und nicht zuletzt die etwas ande­re Kreu­zes­dar­stel­lung von Mathi­as Kneissl (14 Jah­re): Es sind nicht die Nägel, die Jesus am Kreuz fest­hal­ten, es ist die Lie­be“, stell­te der Pre­di­ger fest. Die­se Dar­stel­lung berüh­re die Seele.

Aschermittwoch der Künstler – Impressionen

Zur Einstimmung in die Fastenzeit fand am 18. Februar 2026 in der Pfarrkirche St. Josef/Altötting Süd in neunter Auflage der „Aschermittwoch der Künstler“ statt. Organisationsleiter Anselm Ebner (3.v.l.) vor einer Kreuzesdarstellung des 14jährigen Mathias Kneissl. Nicht Nägel, sondern Liebe halten Jesus am Kreuz.
Zur Einstimmung in die Fastenzeit fand am 18. Februar 2026 in der Pfarrkirche St. Josef/Altötting Süd in neunter Auflage der „Aschermittwoch der Künstler“ statt. Harald Werndle vor seiner Darstellung des heiligen Franziskus, dessen Sonnengesang und „Transitus“ (Hinübergang) sich 800 Jahre jährt.
Zur Einstimmung in die Fastenzeit fand am 18. Februar 2026 in der Pfarrkirche St. Josef/Altötting Süd in neunter Auflage der „Aschermittwoch der Künstler“ statt. Die farbenprächtige Dreikönigsdarstellung von Künstlerin Tanja Goetz von der VHS Mühldorf hinterfragt „Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Unter welchem Stern reisen wir durch’s Leben? Welcher Stern leuchtet uns in dunklen Zeiten? Und welcher strahlt für uns, wenn wir glücklich sind?“
Zur Einstimmung in die Fastenzeit fand am 18. Februar 2026 in der Pfarrkirche St. Josef/Altötting Süd in neunter Auflage der „Aschermittwoch der Künstler“ statt. Eselsdarstellungen der von Künstlerin Tanja Goetz von der VHS Mühldorf. Esel kommen, wie sie festgestellt hat, in der Bibel über 150-mal vor.
Zur Einstimmung in die Fastenzeit fand am 18. Februar 2026 in der Pfarrkirche St. Josef/Altötting Süd in neunter Auflage der „Aschermittwoch der Künstler“ statt. Die zehnjährige Laura vor ihrem Werk zur Passionszeit.
Zur Einstimmung in die Fastenzeit fand am 18. Februar 2026 in der Pfarrkirche St. Josef/Altötting Süd in neunter Auflage der „Aschermittwoch der Künstler“ statt. Marienkirche Krakau sowie Passionsgemälde von Andreas Bialas vom Kunstverein Altötting.
Zur Einstimmung in die Fastenzeit fand am 18. Februar 2026 in der Pfarrkirche St. Josef/Altötting Süd in neunter Auflage der „Aschermittwoch der Künstler“ statt. Anna Breidenbachs „Himmlisches Jerusalem“ (r.) und "Gologota".
Zur Einstimmung in die Fastenzeit fand am 18. Februar 2026 in der Pfarrkirche St. Josef/Altötting Süd in neunter Auflage der „Aschermittwoch der Künstler“ statt. Werke von Christel Brandl vom Kunstverein Altötting.
Zur Einstimmung in die Fastenzeit fand am 18. Februar 2026 in der Pfarrkirche St. Josef/Altötting Süd in neunter Auflage der „Aschermittwoch der Künstler“ statt. Das Umweltteam von Altötting-Süd hat mit einem blumengeschmückten Fahrrad und viel Info-Material Empfehlungen für die Fastenzeit gegeben.
Zur Einstimmung in die Fastenzeit fand am 18. Februar 2026 in der Pfarrkirche St. Josef/Altötting Süd in neunter Auflage der „Aschermittwoch der Künstler“ statt. Gesangsensemble St. Josef.

Vie­le wei­te­re Wer­ke gilt es zu wür­di­gen: Harald Wernd­le etwa hat­te in einer Wachs­ma­le­rei den hei­li­gen Fran­zis­kus the­ma­ti­siert, des­sen Son­nen­ge­sang und Tran­si­tus“ (Hin­über­gang) sich 800 Jah­re jährt. Die far­ben­präch­ti­ge Drei­kö­nigs­dar­stel­lung von Künst­le­rin Tan­ja Goetz von der VHS Mühl­dorf hin­ter­fragt Wo kom­men wir her? Wo gehen wir hin? Unter wel­chem Stern rei­sen wir durch’s Leben? Wel­cher Stern leuch­tet uns in dunk­len Zei­ten? Und wel­cher strahlt für uns, wenn wir glück­lich sind?“ Ihre bei­den Esels­dar­stel­lun­gen, ein­ge­fasst in einen Barock­rah­men, stel­len fest: Moment mal! Wie schön ist Got­tes Schöp­fung“. Tan­ja Goetz ist zum ers­ten Mal Aus­stel­lungs-Teil­neh­me­rin, wie sie berich­tet. Und Esel kom­men, wie sie fest­ge­stellt hat, in der Bibel über 150-mal vor, u.a.: Ein Esel trägt nicht nur Maria in guter Hoff­nung bei der Her­bergs­su­che oder auf der Flucht nach Ägyp­ten, er dient auch Jesus als Reit­tier am Palm­sonn­tag beim Ein­zug in Jeru­sa­lem. Das Umwelt­team von Alt­öt­ting-Süd wie­der­um hat sehr krea­tiv mit einem blu­men­ge­schmück­ten Fahr­rad und viel Info-Mate­ri­al Emp­feh­lun­gen für die Fas­ten­zeit gege­ben – auch ein Bei­trag, umwelt­be­wusst Got­tes Schöp­fung zu erhalten.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Teilnehmer am Aschermittwoch der Künstler

  • Vom Kunst­ver­ein Alt­öt­ting: Andre­as Bia­l­as, Chris­tel Brandl, Kers­tin Han, Moni­ka Jahn, Lydia Rau, Johann Plank, Ger­ti Reit­mei­er, Petra Sal­z­in­ger, Dag­mar Sorg­ner-Thienel sowie Con­ny Straubhaar-Tiffinger;
  • Sons­ti­ge: Andre­as Ant­wer­pen, Anna Brei­den­bach, Gabi Eberl, Regi­na Eibels­gru­ber, Tan­ja Goetz, The­re­sia Hahn, Mathi­as Kneissl (14 Jah­re), Anna-Maria Moos­bau­er-Hager, Heri­bert Wag­ner, Harald Werndle;
  • Kin­der des Work­shops von Anna Brei­den­bach und Maria Stem­mer: Anna (6), Anto­nia (5), Emma (8), Felix (6), Fran­zis­ka (5), Hele­na (4), Jac­in­ta (8), Lau­ra (10), Leo­nie (8), Regi­na (8) und Rosa (9).

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