Unter dem Geläut der Altöttinger Kirchenglocken zogen am Pfingstsamstag gegen 9.30 Uhr tausende Teilnehmer der 197. Regensburger Diözesanwallfahrt über den Kapellplatz, vorbei am Gnadenbild Unserer Lieben Frau, um die Gnadenkapelle herum und hinab zur Basilika St. Anna. Erschöpfung, Erleichterung und Freude zugleich spiegelten sich nach 111 Kilometern Fußmarsch an drei Tagen, zum Teil bei sommerlicher Hitze.
Diözesanbischof Rudolf Voderholzer und Wallfahrtsrektor Prälat Klaus Metzl hatten die Regensburger, allen voran Pilgerleiter Bernhard Meiler mit dem eigens ins Freie gebrachten Gnadenbild begrüßt. Musikalisch wurden die Wallfahrer vor der Basilika von der Musikkapelle Dießfurt in der Oberpfalz empfangen und schwungvoll hereingespielt zum Pilgergottesdienst. Nach der Begrüßung durch Meiler und den Hausherrn der Basilika, Kapuzinerpater Marinus Parzinger, überraschte ein Mädchenchor der Schulstiftung der Diözese Regensburg die Gottesdienstgemeinde mit einer gefühlvoll musikalisch angepassten und auf Altötting gemünzten Version des bekannten Rockliedes „(Ich will zurück nach) Westerland“ der Band„Die Ärzte“.

