Foto: Roswitha Dorfner
Künstliche Intelligenz kann sehr hilfreich sein – und ist uns Menschen zum Teil jetzt schon weit überlegen. Eines aber kann sie nicht: lieben zu lernen. Am Festtag Mariä Himmelfahrt in Altötting rief daher Passaus Bischof Stefan Oster SDB dazu auf, sich in Zeiten tiefgreifender Umwälzungen an Maria, „unsere Mutter, unsere Hoffnung“, zu orientieren.
Bischof Oster hatte sich für den Festtag bei schweißtreibenden Temperaturen kein leichtes Thema für seine Predigt ausgesucht. Über 2000 Besucher waren sowohl zum Gottesdienst am Vorabend und zur anschließenden Lichterprozession als auch zum Festgottesdienst am 15. August in die Wallfahrtsstadt gekommen – und nicht wenige hatten an diesen beiden Tagen lieber einen Strauß Kräuterbuschen in der Hand und das Smartphone in der (Hosen-)Tasche. Ein Fest für die Gottesmutter Maria und moderne Technik – das passt auf den ersten Blick irgendwie nicht so recht zusammen.
Andererseits dürfte auch die Gottesmutter zu schätzen wissen, dass Künstliche Intelligenz (KI) dabei helfen kann, Krankheiten zu entdecken, zu diagnostizieren und zu heilen – dies war einer der Vorteile und Segnungen moderner Technik, die Bischof Stefan Oster in seiner Predigt nannte. Ein weiterer, Verkehrsströme zu steuern und dadurch Unfälle und Staus zu vermeiden, dürfte auch dem einen oder anderen Pilger an diesem Festtag genutzt haben. Doch KI hat eben auch die vielen negativen Seiten …
