Dass Kirche nicht in erster Linie Institution oder Gebäude, sondern Gemeinschaft ist, zeigt sich jedes Jahr am Pfingstwochenende in Altötting, wenn Tausende Wallfahrer über den Kapellplatz ziehen. Über eine „Geist-bewegte“ Kirche freute sich Pallottinerpater Christoph Lentz am Pfingstmontag.
Über 3000 Teilnehmer zählte die sogenannte„Pfingstwallfahrt“ heuer am 25. Mai. Die Pilger kommen hauptsächlich aus München und Freising; auch Gruppen aus Rosenheim, Salzburg und der Augsburger Gegend zählen dazu. So auch der Rektor im Friedberger Pallotti-Haus, der heuer den Gottesdienst am Ziel der Wallfahrt in der Altöttinger Basilika zelebrierte. Doch Pater Christoph Lentz SAC kam nicht nur zum Predigen; er war selbst auf der dreitägigen Fußwallfahrt mit dabei und zwar in der Gruppe 3, die in Baldham (Vaterstetten) gestartet war. Bereits zum vierten Mal ging er heuer mit – und dies ganz bewusst als Pfarrer, der Teil der Gemeinschaft auf dem Weg sein möchte:„Die Gottesdienste als Mit-Wallfahrer fühlen sich ganz anders an als sonst“, erzählt er auf Nachfrage,„und es sind zweieinhalb Tag Gesprächsseelsorge, die ich machen darf“. Am meisten freut es ihn, wenn ihn die Wallfahrer als„unseren Pfarrer“ wahrnehmen. Pater Christoph berichtet auch dieses Mal von„einer schönen, gelösten Atmosphäre – trotz der Hitze an allen drei Tagen“, außerdem von einer„tipptopp Organisation“.

