Foto: Roswitha Dorfner
Drei Tage hat Bischof Stefan Oster SDB den Pfarrverband Altötting besucht und sich intensiv mit den Haupt- und Ehrenamtlichen der drei Pfarreien ausgetauscht. Zum Abschluss der Visitation fand ein Dank-Gottesdienst in der Kirche St. Josef in Altötting Süd statt.
Das Wort „Visitation“ klingt ja recht sperrig und ziemlich ernst. Übersetzt heißt es aber einfach nur „Besuch“, wie Bischof Oster beim Jugendgottesdienst am 16. Januar in der St. Magdalenakirche erklärte. Entscheidend seien das Kennenlernen, die Begegnung und die gegenseitige Ermutigung, führte er aus. Dafür war die Veranstaltung an diesem späten Freitagabend – „zu einer Zeit, in der Jugendliche ja sonst durchaus etwas anderes vorhaben als in die Kirche zu gehen“ – ein gutes Beispiel: Die Reihen der Kirche waren gut gefüllt, die Gestaltung, die erstmals die Altöttinger Jugendgruppe „Nightfire“ und die Studenten des aktuellen „Rejoice“-Jahrgangs der Gemeinschaft Emmanuel gemeinsam übernommen hatten, sehr bewegend. „Gute Beziehungen tragen“, betonte Bischof Oster in seiner Predigt über das Evangelium zur Heilung eines Gelähmten (Mk 2,1ff). Denn Jesus gehe es um das Herz, um das Vertrauen und um die Beziehung – „das ist wichtiger als alles andere“. Anschließend luden Heiligkreuz-Schwester Jana Stadler (als Gemeindereferentin zuständig für Firmlinge) und Simon Benkert (Ministrant, Nightfire) die Besucher ein zu einer Runde „Frag den Bischof“. Über eine Stunde lang nahm sich Bischof Oster Zeit für Fragen wie u.a. „eine richtige Ehe führen“, „Räume für Singles in der Kirche“, „Berufungen“ oder „wie umgehen mit Zweifel im Glauben“.

