Foto: Roswitha Dorfner
Gesundheit ist ja bekanntlich das höchste Gut. Die Familie Grundner vom Bauernhof und Lehrlingsausbildungsbetrieb in Almoding/Taufkirchen bei Kraiburg weiß das seit August 2025 in besonderer Weise zu schätzen.
Foto: Roswitha Dorfner
Aus heiterem Himmel traf die Familie damals ein schwerer Schicksalsschlag: Tobias (44), Ehemann und Vater von drei kleinen Kindern, Betreiber eines großen landwirtschaftlichen Betriebes mit 110 Kühen und entsprechender Nachzucht, erkrankte am 13. August nach der eingebrachten Ernte plötzlich schwer, fiel ins Koma und wurde in der Kreisklinik Mühldorf am Inn auf der Intensivstation versorgt. Die Ärzte vermuteten eine schwere Blutvergiftung mit beginnendem Nierenversagen infolge einer Mandelentzündung. Als Tobias Grundner nach ca. einer Woche wieder aus dem Koma erwachte, kam eine schwere Lungenentzündung hinzu und er musste wieder ins künstliche Koma versetzt werden. Um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten, wurde er in die Uniklinik nach Regensburg verlegt. Nachdem er auch diese schwere Hürde überstanden hatte, kämpfte er sich langsam zurück ins Leben.
Die Verzweiflung in der Familie Grundner war groß – in den fünf Wochen Krankenhausaufenthalt zwischen Bangen und Hoffen um das Leben des Familienvaters hätten sie sehr viel gebetet, erzählten die Eltern von Tobias, Luise und Mathias Grundner. Dabei hatten sie der Muttergottes von Altötting versprochen: „Wenn Tobias wieder gesund wird, dann stiften wir eine Votivtafel!“
Foto: Roswitha Dorfner
Und die Gnadenmutter von Altötting hat den Hilferuf der Familie Grundner erhört, Sohn Tobias befindet sich auf dem Weg der Besserung. Er fühlt sich zwar noch etwas schwach, aber alles braucht eben seine Zeit. Ein großer Dank gilt hier auch seiner Familie und den Lehrlingen, welche die anfallende Arbeit bestens meisterten, wie er betont.
Bereits im Dezember hatten die Grundners die versprochene Votivtafel –gestaltet von Kirchenmalerin Andrea Kerbl aus Kraiburg-Frauendorf – nach Altötting gebracht. Am 28. Januar nun durfte Tobias, der mit seinen Eltern Luise und Mathias sowie Sohn Simon erneut nach Altötting gekommen war, im Beisein von Wallfahrtsrektor Klaus Metzl seine Votivtafel an der Ostseite im Gnadenkapellen-Umgang anbringen. Dort befindet sie sich „in guter Gesellschaft“, denn die über 2000 Votivtafeln sind Zeugnisse wunderbarer Hilfe auf Anrufung Unserer Lieben Frau von Altötting.
Text und Fotos: Roswitha Dorfner