Kirche vor Ort

Maria hat geholfen

Redaktion am 09.02.2026

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Froh über den Beistand der Gottesmutter: Mit Tobias Grundner freuten sich dessen Eltern, Sohn Simon und Kapelladministrator Klaus Metzl (l.).

Gesundheit ist ja bekanntlich das höchste Gut. Die Familie Grundner vom Bauernhof und Lehrlingsausbildungsbetrieb in Almoding/Taufkirchen bei Kraiburg weiß das seit August 2025 in besonderer Weise zu schätzen.

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Froh über den Beistand der Gottesmutter: Die Votivtafel der Familie Grundner.

Aus hei­te­rem Him­mel traf die Fami­lie damals ein schwe­rer Schick­sals­schlag: Tobi­as (44), Ehe­mann und Vater von drei klei­nen Kin­dern, Betrei­ber eines gro­ßen land­wirt­schaft­li­chen Betrie­bes mit 110 Kühen und ent­spre­chen­der Nach­zucht, erkrank­te am 13. August nach der ein­ge­brach­ten Ern­te plötz­lich schwer, fiel ins Koma und wur­de in der Kreis­kli­nik Mühl­dorf am Inn auf der Inten­siv­sta­ti­on ver­sorgt. Die Ärz­te ver­mu­te­ten eine schwe­re Blut­ver­gif­tung mit begin­nen­dem Nie­ren­ver­sa­gen infol­ge einer Man­del­ent­zün­dung. Als Tobi­as Grund­ner nach ca. einer Woche wie­der aus dem Koma erwach­te, kam eine schwe­re Lun­gen­ent­zün­dung hin­zu und er muss­te wie­der ins künst­li­che Koma ver­setzt wer­den. Um eine best­mög­li­che Ver­sor­gung zu gewähr­leis­ten, wur­de er in die Uni­kli­nik nach Regens­burg ver­legt. Nach­dem er auch die­se schwe­re Hür­de über­stan­den hat­te, kämpf­te er sich lang­sam zurück ins Leben.

Die Ver­zweif­lung in der Fami­lie Grund­ner war groß – in den fünf Wochen Kran­ken­haus­auf­ent­halt zwi­schen Ban­gen und Hof­fen um das Leben des Fami­li­en­va­ters hät­ten sie sehr viel gebe­tet, erzähl­ten die Eltern von Tobi­as, Lui­se und Mathi­as Grund­ner. Dabei hat­ten sie der Mut­ter­got­tes von Alt­öt­ting ver­spro­chen: Wenn Tobi­as wie­der gesund wird, dann stif­ten wir eine Votivtafel!“

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Froh über den Beistand der Gottesmutter: Mit Tobias Grundner freuten sich dessen Eltern und Sohn Simon. Die Votivtafel durften Vater und Sohn selbst anbringen.

Und die Gna­den­mut­ter von Alt­öt­ting hat den Hil­fe­ruf der Fami­lie Grund­ner erhört, Sohn Tobi­as befin­det sich auf dem Weg der Bes­se­rung. Er fühlt sich zwar noch etwas schwach, aber alles braucht eben sei­ne Zeit. Ein gro­ßer Dank gilt hier auch sei­ner Fami­lie und den Lehr­lin­gen, wel­che die anfal­len­de Arbeit bes­tens meis­ter­ten, wie er betont.

Bereits im Dezem­ber hat­ten die Grund­ners die ver­spro­che­ne Votiv­ta­fel –gestal­tet von Kir­chen­ma­le­rin Andrea Kerbl aus Krai­burg-Frau­en­dorf – nach Alt­öt­ting gebracht. Am 28. Janu­ar nun durf­te Tobi­as, der mit sei­nen Eltern Lui­se und Mathi­as sowie Sohn Simon erneut nach Alt­öt­ting gekom­men war, im Bei­sein von Wall­fahrts­rek­tor Klaus Metzl sei­ne Votiv­ta­fel an der Ost­sei­te im Gna­den­ka­pel­len-Umgang anbrin­gen. Dort befin­det sie sich in guter Gesell­schaft“, denn die über 2000 Votiv­ta­feln sind Zeug­nis­se wun­der­ba­rer Hil­fe auf Anru­fung Unse­rer Lie­ben Frau von Altötting.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner 

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