Es ist längst Vergangenheit: Den Beruf der Bergmänner und„Kohlnstadlschixn“ (Bezeichnung für im Kohleabbau arbeitende Frauen) in Bayern gibt es nicht mehr. Die Bergwerke sind„ausgeerzt und ausgekohlt“, mussten geschlossen werden, wie etwa 1971 das im oberbayerischen Peißenberg und 1982, als eines der letzten, das im oberpfälzischen Wackersdorf. Was nicht endet, ist die Erinnerung an den kollegialen und kameradschaftlichen Zusammenhalt der Bergmänner und ‑frauen. So wurden Bayerische Knappenvereine gegründet, die sich durch Wallfahrts-Organisationen auszeichnen, um Zeugnis zu geben für Glauben und Traditionsbewusstsein.