Kirche vor Ort

Aus Altötting in die Welt

Redaktion am 16.12.2022

K TV Gnadenaltar wt A Bild: Screenshot / Wolfgang Terhörst

Jeden Montag um 9 Uhr und Samstag um 7 Uhr sendet K-TV die Gottesdienste live vom Gnadenaltar Unserer Lieben Frau von Altötting.

Got­tes­dienst-Über­tra­gun­gen in Radio und Fern­se­hen erfreu­en sich wach­sen­der Beliebt­heit, nicht erst seit den Aus­gangs­be­schrän­kun­gen zu Beginn der Coro­na-Pan­de­mie. Auch Alt­öt­tings Stadt­pfar­rer und Wall­fahrts­rek­tor Klaus Metzl freut sich über die Reich­wei­te allein schon durch die seit eini­ger Zeit regel­mä­ßig erfol­gen­den Hör­funk­über­tra­gun­gen aus der Gna­den­ka­pel­le bei Radio Hor­eb. Bald dürf­ten aller­dings noch etli­che Fern­seh­zu­schau­er hin­zu­kom­men. Denn seit dem 3. Dezem­ber über­trägt der katho­li­sche Fern­seh­sen­der K‑TV jeden Mon­tag um 9 Uhr und Sams­tag um 7 Uhr die Got­tes­diens­te live vom Gna­den­al­tar Unse­rer Lie­ben Frau von Alt­öt­ting. Dazu gesel­len sich Son­der­über­tra­gun­gen, aktu­ell etwa an Hei­lig­abend um 7 und um 24 Uhr sowie an Sil­ves­ter um 7 und um 23 Uhr. Damit nicht genug konn­te Stadt­pfar­rer Metzl auch den inter­na­tio­nal täti­gen Sen­der EWTN für den Gna­den­ort begeis­tern – geplant sind je ein­mal in der Woche die Über­tra­gung eines Rosen­kran­zes und eines Got­tes­diens­tes aus der Gna­den­ka­pel­le. EWTN möch­te zudem den Blick auf das Aller­hei­ligs­te in der Gna­den­ka­pel­le in der Nacht über­tra­gen. Die genau­en Zei­ten und Ter­mi­ne müs­sen noch fest­ge­legt werden.

Mög­lich wur­de die Aus­wei­tung der Sen­dun­gen aus Alt­öt­ting durch den Ein­bau moder­ner Über­tra­gungs­tech­nik im Rah­men der kürz­lich erfolg­ten Gene­ral­sa­nie­rung der Gna­den­ka­pel­le. Die Sen­der schal­ten sich auf das ent­spre­chen­de Signal auf und nut­zen die fest instal­lier­ten, behut­sam in das Inne­re der Gna­den­ka­pel­le inte­grier­ten Kame­ras. Genaue Regie­an­wei­sun­gen geben den Sen­dern vor, was sie wann zei­gen dür­fen. So kön­ne der Daten­schutz gewähr­leis­tet wer­den und kein Got­tes­dienst­be­su­cher vor Ort müs­se fürch­ten, erkenn­bar im Fern­se­hen gezeigt zu wer­den, erläu­tert Metzl. Er sieht die Über­tra­gun­gen als Chan­ce, Men­schen für einen Besuch in Alt­öt­ting zu gewin­nen und betont: Wir machen für Radio und Fern­se­hen kei­ne Show, wir spie­len nichts vor, son­dern zei­gen ganz nor­ma­le Werk­tags­mes­sen.“ Der Vor­teil Alt­öt­tings sei aller­dings die ohne­hin hohe Qua­li­tät des geist­li­chen Ange­bots sowie die tra­di­tio­nell gute Kirchenmusik. 

Text: Wolf­gang Terhörst

Über die Emp­fangs­mög­lich­kei­ten infor­mie­ren die jewei­li­gen Sen­der im Internet:

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