icons / 24px / close
Einstellungen erfolgreich gespeichert

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Mehr erfahren

Das glauben wir

Dem Eucharistischen Herrn begegnen

Michael Glaß am 17.09.2021

2021 09 13 aoelfb ausstellung eucharistie1 info-icon-20px Foto: Roswitha Dorfner

Am 11. September, genau 15 Jahre nach dem Besuch von Papst Benedikt XVI. in Altötting, hat Altöttings Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Klaus Metzl im Kreuzgang der Stiftspfarrkirche die Ausstellung „Eucharistische Orte“ eröffnet.

Die­se soll nicht nur den Blick zurück auf das Ereig­nis, son­dern vor allem auch den Blick in die Gegen­wart und in die Zukunft rich­ten und somit​„die Aktua­li­tät und Bot­schaft die­ses Tages leben­dig hal­ten“, wie Prä­lat Metzl erklär­te. Ein Papst sol­le ins­be­son­de­re​„sei­ne Brü­der und Schwes­tern im Glau­ben stär­ken“, erklär­te er,​„und das hat Bene­dikt XVI. auf sei­ner Pas­to­ra­len Rei­se nach Bay­ern getan und ein­mal mehr gezeigt: Wer glaubt, ist nicht allein.“

„Schatz der Kirche“

Prof. Dr. Han­ne­lo­re Putz, Direk­to­rin des Archivs des Bis­tums Pas­sau, hat die Aus­stel­lung maß­geb­lich kon­zi­piert. Im Fol­gen­den erläu­tert sie, deren Ent­ste­hung, Inhalt und Ziel:

Am 11. Sep­tem­ber 2006 besuch­te Papst Bene­dikt Alt­öt­ting. Die hl. Mes­se am Kapell­platz, das stil­le Gebet in der Gna­den­ka­pel­le und in der Anbe­tungs­ka­pel­le – noch heu­te den­ken Vie­le an die­ses Ereig­nis zurück. Papst Bene­dikt for­der­te die Gläu­bi­gen auf, es zu lie­ben,​„beim Herrn zu sein“. Denn​„die stän­di­ge Gegen­wart des Herrn in sei­nem Sakra­ment“ sei der eigent­li­che​„Schatz der Kirche“.

Damals hat­te Bischof Wil­helm Schraml die heu­ti­ge Anbe­tungs­ka­pel­le am Ort der Alten Schatz­kam­mer errich­tet. Frei­lich wur­de sie zunächst nicht unwi­der­spro­chen in Alt­öt­ting ange­nom­men, brach sie doch in das jahr­hun­der­te­al­te Gefü­ge des Kapell­plat­zes ein. Inzwi­schen aber ist sie zu einem fest eta­blier­ten und leben­di­gen Ort Eucha­ris­ti­scher Anbe­tung gewor­den. Seit 2011 wird der Herr im Aller­hei­ligs­ten Sakra­ment durch­ge­hend ange­be­tet – 24 Stun­den, 7 Tage die Woche, Tag und Nacht.

15 Jah­re Anbe­tungs­ka­pel­le und 10 Jah­re durch­ge­hen­de Eucha­ris­ti­sche Anbe­tung in der Anbe­tungs­ka­pel­le haben den Impuls für die nun im Kreuz­gang der Stifts­kir­che zu sehen­den Aus­stel­lung gege­ben über​„Begeg­nun­gen mit dem Eucha­ris­ti­schen Herrn“ und über beson­de­re​„Eucha­ris­ti­sche Orte in Altötting“.

Text: Micha­el Glaß

Den ganzen Artikel können Sie auf der Website des Altöttinger Liebfrauenboten lesen