Einstellungen erfolgreich gespeichert

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Mehr erfahren

Kirche vor Ort

Grabmal für Bischof Schraml ist fertiggestellt

Redaktion am 17.02.2022

S15 begutachtung do Foto: Roswitha Dorfner
Gelungenes Werk: Stadtpfarrer Dr. Klaus Metzl (r.) begutachtet in der Altöttinger Anbetungskapelle die von Steinmetzmeister Albert Pollety (l.) gefertigte Gedenkplatte für das Grab von Bischof em. Wilhelm Schraml.

In der Anbetungskapelle Altötting ist nun die Gedenkplatte für das Grabmal des verstorbenen Bischof em. Wilhelm Schraml eingepasst worden.

Am 8. Novem­ber ist der Pas­sau­er Alt­bi­schof Wil­helm Schraml im Gna­den­ort Alt­öt­ting, wo er sei­nen Ruhe­stand ver­brach­te, ver­stor­ben. In der von ihm selbst initi­ier­ten Anbe­tungs­ka­pel­le gegen­über der Hei­li­gen Kapel­le fand er auf eige­nen Wunsch sei­ne letz­te Ruhe. Am 8. Febru­ar nun, exakt drei Mona­te nach sei­nem Tod, ist das Grab­mal für Bischof em. Wil­helm mit einer kunst­voll gefer­tig­ten Boden­plat­te ver­se­hen und damit fer­tig­ge­stellt wor­den. Stadt­pfar­rer Dr. Klaus Metzl über­zeug­te sich von der gelun­ge­nen Arbeit durch Stein­metz­meis­ter Albert Pollety. 

S15 transport do Foto: Roswitha Dorfner
Schwerarbeit war die Anlieferung der Marmor-Grabplatte.

Neben dem bischöf­li­chen Wap­pen­schild und Schramls Wahl­spruch Jesus Chris­tus als den Herrn ver­kün­di­gen“ sind Name, Amts­zeit als Bischof von Pas­sau, Geburts- und Ster­be­da­tum sowie der latei­ni­sche Schrift­zug Requies­tat in pace“ (Ruhe in Frie­den) in den Adne­ter Rot­mar­mor ein­ge­ar­bei­tet. Um die 250 Kilo­gramm schwe­re Grab­plat­te an Ort und Stel­le zu brin­gen, waren vier Mit­ar­bei­ter des Alt­öt­tin­ger Stein­metz­be­trie­bes Pol­le­ty sowie der Ein­satz eines Por­tal­krans nötig. Die Plat­te schließt im Übri­gen kei­ne Gruft ab: Als sol­che hät­te die Begräb­nis­stät­te zwar ursprüng­lich geschaf­fen wer­den sol­len, auch wur­de sie ent­spre­chend auf­ge­mau­ert – das aber nur aus sta­ti­schen Grün­den. Tat­säch­lich bestand das Gesund­heits­amt letzt­lich auf einer Erd­be­stat­tung. Der vor­ge­se­he­ne Hohl­raum wur­de mit Erd­reich und Flüs­sig­hu­mus verfüllt.