Kirche vor Ort

Kapuziner aus St. Magdalena verabschiedet

Michael Glaß am 04.10.2021

Info Icon Foto: Roswitha Dorfner

147 Jahre lang lebten und wirkten die Kapuziner im Altöttinger Kloster St. Magdalena. Nun ziehen sie sich ins verbleibende Kloster St. Konrad zurück. Am 3. Oktober haben sie sich endgültig aus St. Magdalena verabschiedet – mit einer sehr besinnlichen Feier in der St. Anna-Basilika.

Psalm­wor­te, (Friedens-)Gebete, Gedan­ken, Lie­der, ein Lob­preis, Fran­zis­kus‘​„Son­nen­ge­sang“ – abwech­selnd tru­gen ein­zel­ne Kapu­zi­ner­brü­der Schrit­te im Leben und Ster­ben des hei­li­gen Fran­zis­kus vor. Den offi­zi­el­len Abschied gestal­te­ten sie als eine Tran­si­tus­fei­er im Geden­ken an den Tod des hei­li­gen Grün­ders des Ordens der Fran­zis­ka­ner, aus dem auch die Kapu­zi­ner her­vor­gin­gen. Ein biss­chen Weh­mut schwang sicher­lich mit, den­noch war der Abschied in ers­ter Linie ein besinn­li­cher, ein geist­li­cher – mit der Bot­schaft, dass es nach dem Tod längst nicht vor­bei ist, und dass jedem Abschied auch ein neu­er Anfang inne­wohnt. Dass der Tod nicht das Ende, son­dern ein​„Auf­bruch in ein grö­ße­res Leben“ sei, beton­te auch Pas­saus Bischof Ste­fan Oster in sei­ner Predigt.

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