"I bin der Gerold, und do bin i dahoam!“

Altötting Pfarrverband am 01.07.2020

Hochdorfer Foto: Dorfner

Altötting hat einen neuen Diakon. Hier stellt sich Gerold Hochdorfer mit eigenen Worten den Altöttingern und Wallfahrern vor.

Ich wur­de im Jahr 1957 in Laupheim/​Diözese Rot­ten­burg-Stutt­gart gebo­ren. Mit mei­nem Bru­der Wil­fried wuchs ich in einem katho­li­schen Eltern­haus auf. Nach mei­ner Schul­aus­bil­dung zog ich nach Baye­risch Schwa­ben. Ich war Mes­ner in Maria Ves­per­bild und absol­vier­te den Wie­ner und den Würz­bur­ger Theo­lo­gi­schen Fern­kurs, anschlie­ßend den reli­gi­ons­päd­ago­gi­schen Kurs.

In der gro­ßen Behin­der­ten­ein­rich­tung Ursberg Domi­ni­kus Ring­ei­sen Werk“ wur­de ich Hei­ler­zie­hungs­pfle­ger und war dort 40 Jah­re tätig. Mit zuneh­men­den Jah­ren spür­te ich die Beru­fung Dia­kon zu wer­den. Ich schloss mich dem Augs­bur­ger Dia­ko­nats­kreis an und wur­de in Augs­burg am 8. Okto­ber 2011 zum Dia­kon geweiht. In mei­nem Wohn- und Arbeits­ort war ich bis zu mei­ner Beren­tung als Dia­kon im Zivil­be­ruf tätig.

Vor 40 Jah­ren lern­te ich Fami­lie Bartl mit ihren neun Kin­dern ken­nen. Die Senio­ren zogen im Jahr 2000 nach Alt­öt­ting. Seit­dem war ich mehr­mals jähr­lich in Alt­öt­ting – ja, er wur­de immer mehr zu mei­nem Sehn­suchts­ort. Vie­le ken­nen Georg Bartl als Aus­hilfs­mes­ner in der Stift­s­pfarr­kir­che St. Phil­ip­pus und Jako­bus. Drei Enkel­kin­der habe ich getauft, eines davon in der Alt­öt­tin­ger Sie­ben-Schmer­zen-Kapel­le, direkt neben mei­ner jet­zi­gen Wohnung.

Im Mai 2020 kam ich in Ren­te. Ich sehe es als Fügung, dass ich hier bei der Gna­den­mut­ter von Alt­öt­ting und beim Stadt­hei­li­gen Br. Kon­rad woh­nen, leben und seel­sorg­lich tätig sein darf. I bin der Gerold, und do bin i dahoam!‘“

Gerold Hoch­dor­fer

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