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Neuer Stiftskapellmeister: "Optimistisch bleiben"

Michael Glaß am 05.07.2020

Stiftskapellmeister Stephan Thinnes von Kapellchor und Orchester willkommen geheißen 5 07 2020 5 info-icon-20px Foto: Dorfner

Am 5. Juli ist neue Stiftskapellmeister Stephan Thinnes durch den Passauer Kirchenmusikdirektor Diakon Marius Schwemmer in der Altöttinger St. Anna-Basilika installiert worden.

Er tritt die Nach­fol­ge von Max Brun­ner an. Als Lei­ter von Kapell­chor und –orches­ter sowie der Scho­la Autin­gen­sis wird Ste­phan Thin­nes die Kir­chen­mu­sik am Wall­fahrts­ort prä­sen­tie­ren – und muss sich zudem mit der Coro­na-Kri­se aus­ein­an­der­set­zen, die auch die Kir­chen­mu­sik sehr hart getrof­fen hat. Doch die Devi­se des neu­en Alt­öt­tin­ger Stifts­ka­pell­meis­ter, der mit Ehe­frau und den bei­den Kin­dern in Kirch­dorf woh­nen bleibt, lau­tet: Bloß die Geduld nicht ver­lie­ren und opti­mis­tisch bleiben!“

34 Jah­re lang, seit 1986, ist der gebür­ti­ge Saar­bur­ger (Rhein­land-Pfalz) Kir­chen­mu­si­ker. Nach Kla­vier­un­ter­richt in sei­ner Kind­heit und Jugend­zeit ver­such­te er sich an der Orgel, mit Erfolg: Ste­phan Thin­nes absol­vier­te eine kir­chen­mu­si­ka­li­sche Aus­bil­dung, die er mit der C‑Prüfung abschloss. So konn­te er neben­amt­lich prak­ti­zie­ren, Got­tes­diens­te gestal­ten und Chö­re lei­ten. Nach dem Kir­chen­mu­sik-Stu­di­um wur­de für ihn sei­ne musi­ka­li­sche Bega­bung ab 1994 zur haupt­amt­li­chen Tätig­keit. Sein Weg als Kir­chen­mu­si­ker führ­te ihn zunächst ins Bis­tum Trier, dann ins Bis­tum Pas­sau. Seit 2002, also 18 Jah­re, hat­te er sei­nen Dienst­sitz an der Stadt­pfarr­kir­che St. Mari­en in Sim­bach. Über Ste­phan Thin­nes‘ kir­chen­mu­si­ka­li­sches Wir­ken im Bis­tum Pas­sau — ab 2004 kam die Arbeit als Refe­rent für die Jugend­kan­to­rei­en dazu — war Kir­chen­mu­sik­di­rek­tor Schwem­mer voll des Lobes: Ste­phan Thin­nes ver­ste­he es, Men­schen zusam­men­zu­füh­ren, sie für die Kir­chen­mu­sik zu begeis­tern und zu moti­vie­ren sowie die­se mit sei­nem musi­ka­li­schen Kön­nen und sei­nem mensch­li­chen Vor­bild zu prägen. 

So instal­lier­te Schwem­mer den neu­en Stifts­ka­pell­meis­ter mit den Wor­ten: Lie­ber Herr Thin­nes, ich wün­sche Ihnen Got­tes Segen für die neue Auf­ga­be, viel Freu­de beim Musik­zie­ren in den Alt­öt­tin­ger Kir­chen und mit den ver­schie­de­nen Ensem­bles hier sowie alles Gute an der für mich per­sön­lich schöns­ten Kir­chen­mu­si­ker­stel­le im gan­zen Bis­tum Pas­sau – und viel­leicht auch dar­über hin­aus!“ Auch Prä­lat Man­dl wür­dig­te beim Instal­la­ti­ons­got­tes­dienst die Bedeu­tung der Kir­chen­mu­sik als Spra­che des Her­zens“. Man sage nicht umsonst: Ein­mal gesun­gen ist zwei­mal gebe­tet!“ Man­dl wünsch­te dem neu­en Stifts­ka­pell­meis­ter Thin­nes die Befä­hi­gung, dass er durch sei­ne neue Auf­ga­be als Stifts­ka­pell­meis­ter hier am Gna­den­ort dazu bei­tra­ge, durch die Kir­chen­mu­sik die Her­zen der Alt­öt­tin­ger und der Pil­ger zu berüh­ren – auch in schwie­ri­gen Zei­ten wie Corona. 

Ros­wi­tha Dorfner/​Michael Glaß